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Fürther Rathaus

 

Das Fürther Rathaus ist das Wahrzeichen der Stadt. Es befindet sich im Zentrum Fürths an der Königstraße und ist das höchste Gebäude der Innenstadt.
Es wurde von 1840 bis 1844 nach Plänen von Georg Friedrich Christian Bürklein  unter Mitwirkung von Eduard Bürklein erbaut. 1845 bis 1850 folgte ein weiterer Bauteil mit dem Turm, der demPalazzo Vecchiol in Florenz nachgeahmt ist. 1900/01 entstand der Anbau an der Königstraße (Architekt: Friedrich von Thiersch), in dem sich heute der Sitzungssaal befindet.

Centaurenbrunnen

Centaurenbrunnen am Bahnhofsplatz, der 1890 von dem Bildhauer
Rudolf Maison geschaffen wurde. Der Brunnen wurde von zwei Bürger der Stadt
in Auftrag gegeben. In bei sein vor 10.000 Bürger, wurde das Denkmal eingeweiht
Fürther Stadtpark
Die “Grüne Oase” im Herzen der Stadt

Der Park kann auf eine über 100 Jahre lange Geschichte blicken. Seine Ursprünge gehen zurück auf den Maschinenfabrikanten Johann Wilhelm Engelhardt (1816-1878). Engelhardt saß auch im Magistrat der Stadt Fürth, wo er Verschönerungskommissar war. In dieser Funktion ließ er 1867 hinter dem ehemaligen Friedhof rund um die Auferstehungskirche Fürth, auf dem Abhang zur Pegnitz hinunter, Bäume und Sträucher pflanzen. Die Anlage wurde bald erweitert. Später sorgten u.a. Engelhardts Witwe und der Spiegelfabrikant Johann Karl Zäh für eine Vergrößerung des Parks. Noch im 19. Jahrhundert wurde der Schwanenweiher angelegt.

Nachdem der Friedhof um die Auferstehungskirche aufgelassen worden war, kam auch dieses Gelände 1910/11 zum Parkareal hinzu. Dessen Neugestaltung nahmen Stadtbaurat Otto Holzer und Stadtgartendirektor Alfred Babée in die Hand.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtpark stark beschädigt. Nach dem Krieg sollte er wieder neu erstehen. Da die Stadt Fürth im Jahr 1950 außerdem plante, anlässlich ihrer Großstadtwerdung eine Gartenschau zu veranstalten, schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Gartenschau sollte im Stadtpark stattfinden.

Innerhalb nur eines knappen Jahres schaffte es der damalige Leiter des Gartenbauamts, Hans Schiller (1902-1991), den Stadtpark umzugestalten und die Gartenschau darin zu verwirklichen. Eröffnet wurde sie unter dem Namen „Grünen und Blühen“ am 11. Mai 1951. Über eine Million begeisterte Menschen besuchten sie.

Im Jahr 1962 wurde der Park nochmals erweitert: Als man die Pegnitz begradigte, kamen Teile der Pegnitzwiesen zum Gelände hinzu. Auch drei Stege über den Fluss entstanden: Karlsteg, Engelhardtsteg und Röllingersteg.

Der Fürther Stadtpark erfreut sich heute bei jungen wie alten Menschen in Fürth größter Beliebtheit – vor allem das Stadtparkrestaurant (die ehemalige „Milchgaststätte“) mit seiner großen Terrasse. Auf der Freilichtbühne finden im Sommer Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen statt. Zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt in der Region hat sich der alljährliche „Sommernachtsball“ entwickelt, der von der Comödie Fürth mit mehreren Musikbühnen und Tanzflächen im Park veranstaltet wird.

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